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Pressespiegel Katholische Nachrichten Agentur, 06.08.2004 Erstes Gebetbuch für Juden, Christen und Muslime Gütersloh (KNA) Gebete aus Judentum, Christentum und Islam vereint ein Buch « Gemeinsam vor Gott», das am Montag in den Handel kommt. Nach Angaben von Verlag und Herausgebern ist es das erste gemeinsame Gebetbuch für Christen, Juden und Muslime. Gabriele Schneider vom Gütersloher Verlagshaus sagte der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) am Freitag, Adressaten der Publikation seien vor allem jene, die im interreligiösen Dialog engagiert sind, aber auch Schulen und Gemeindemitglieder. Laut Schneider solle das «spirituelle Buch» eine «Quelle» für
Angehörige der
drei Religionen sein. Demnächst erscheine zudem eine Version des
Gebetbuches Herausgeber des 160 Seiten umfassenden Buches sind der Berliner protestantische Theologe Martin Bauschke, der Berliner Rabbiner Walter Homolka vom Abraham Geiger Kolleg und die Muslimin Rabeya Müller vom Institut für interreligiöse Pädagogik und Didaktik in Köln. Sie verweisen im Vorwort auf die zahlreicher werdenden «trilateralen Begegnungen» und die wachsende Sehnsucht, in gemeinsamen gottesdienstlichen Feiern miteinander zu beten. «Miteinander und Nebeneinander» Das Buch bietet keinen Ablauf für interreligiöse Feiern, ist aber laut Verlag auch für den Gottesdienstgebrauch gedacht. Es biete Texte für das « Nebeneinander-Beten» wie für das «Miteinander-Beten» von Juden, Christen und Muslimen. Neben Gebeten aus dem jüdischen, christlichen und muslimischen Repertoire enthält es Texte, die alle Glaubenden gemeinsam sprechen können. Symbole am Rand verweisen auf die jeweilige Religion, der ein Gebet zugedacht ist. Schrifttexte aus Torah, Bibel oder Koran finden sich in dem Buch nicht. Es gibt aber spezielle Gebete für Liebende, Kinder, Schule, Soldaten und die Tischgemeinschaft. |
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